Lachen/Freude/Freudenbiografie

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Auch die
‚Highlights’ des Lebens,
die ‚Freudenbiografie’ ist die Betrachtung wert – hier kann man Kraftquellen für die Zukunft entdecken.

Sieben Gaben werden dem Heiligen Geiste in der Tradition zugesprochen.
Eine davon ist die Gabe des Rates.
Von Bedeutung, vor allem dort, wo guter Rat teuer ist.
Während meiner Arbeit kam ich des öfteren mit Krankenschwestern und Altenpflegerinnen in Kontakt. Auch in Hospizen.
Menschen, die Tag für Tag mit der Endlichkeit des Lebens konfrontiert sind.
Häufig müssen Sie dem Tod ins Auge blicken, täglich sich mit dem Verlust von Gesundheit
und wie Menschen damit umgehen auseinandersetzen.
Es ist wirklich keine leichte Aufgabe.
Ein Dienst, der mitunter an die Nieren und unter die Haut geht.
„Wie schaff ich es bei all dem, selbst gesund zu bleiben und gern meine Arbeit zu tun?“
„Wie gelingt es mir dabei weder abzustumpfen, so dass mich nichts und niemand mehr berührt...
noch jedes Mal mit zu sterben und irgendwann einfach nicht mehr zu können?“
Diese und ähnliche Fragen stehen oft im Raum.

Da ist guter Rat teuer.

Zumal jeder Mensch anders ist und anders mit diesen belastenden Situationen umgeht.

Und doch bemühe ich mich, dem auf die Spur zu kommen, woraus ich immer neu Kraft schöpfen kann, worin ich mich lebendig spüre, wo ich auftanke.

Ich habe beschlossen, neben all das, was die aufopfernde Pflege schwer macht
und die vielen traurigen Dinge, die man erlebt mit schwerkranken Menschen, aufzuschreiben,
was gelungen war, was einfach auch schön war.

So habe ich beschlossen meine eigene „Freudenbiographie“, aufzuschreiben.

Dem Raum zu geben, was gut war, was sich schön anfühlte, worin ich mich selbst lebendig spürte.
Den Blick einmal ganz einseitig und eindeutig auf das Positive zu lenken.

Das Ergebnis war für mich sehr überraschend.
Die Stimmung in meinen Raum hat sich verändert. Es gab viel Dankbarkeit, Schönes und Beglückendes.
Mir war bewusst, dass dadurch das Schwere nicht einfach leicht wird.

Aber diese andere Seite des Betrachtens weitete meinen Blick und beschenkte mich.
Einer dieser Tage endete wie folgt:

Ich war Dankbar dass mein Sohn Kay vor einigen Monaten nicht gestorben ist!!!

Ich bekam mehrere Telefonate von lieben Menschen, die gefragt haben wie es mir geht.

Meine beiden Kinder haben gekocht und mit mir Zeit verbracht.

Eine Freundin kam zu Besuch.

Ich habe ein Dach überm Kopf.
Ich habe Essen und Trinken.
Ich habe Telefon und Internet und habe so die ganze harte Zeit außen Kontakte gehabt.
Ich brauchte bisher keinen Krieg ertragen.

Ich habe mir 3 wunderschöne Sonnenblumen gekauft.

Ich war sehr glücklich, dass Gott mir die Kraft gegeben hat:
Onkel Heinz
Andrea
Angelika
Und meine Mutti beizustehen, bis sie in das andere Zimmer gingen.

Ich habe Muttis Lächeln vor mir, wie glücklich sie war, dass wir sie nicht in ein Heim gegeben haben.

Ich war Dankbar, dass es Menschen gibt, die auch meine Tränen mit mir getragen haben.

Ich bin Dankbar dafür und denke dabei an:
Kay und Steffi
Steffis Eltern und Omi
Sascha und Janine
Klaus
Rainer
Esin
Jürgen Drews
Tommy
Miriam
Sandy & Silke
Mein Modi Horstttttttttt
Der gesamte Chat
Peter
Uwe
Silvi
Marion
Kersten
Ellen
Ludger
Anke
Bruni
Manfred
Doris
Charly
Andrea M.
Anne
Meine Schamanen
Meine Reikianer
All die lieben Ärztinnen/Ärzte
An das gesamte Team des Pflegedienstes, sowie dem Chef
Frau Löhring (die soviel mehr Stress hatte, durch Unvernunft anderer) 

Ich bin auch all den anderen Dankbar, die ich jetzt nicht aufgeführt habe…
Bussy an Euch!!!!


Und so möchte ich Euch ermutigen, das auch einmal zu tun:
Sich hinzusetzten und die eigene Freudenbiografie aufzuschreiben.


Und freu dich über die kleinen Dinge im Leben!


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Wer kennt das nicht - an manchen Tagen klappt einfach gar nichts.
Oft ist es dann so, dass ein einziger Misserfolg, mir den ganzen Tag zunichte macht und ich vergesse sehr schnell, dass auch vieles gut und schön war.

Dabei gibt es tausend kleine Freuden, die es täglich zu erleben gibt.
Da wäre z.B. die Freude am schönen Wetter, die Freude an der Schönheit der Natur oder die Freude an einer Begegnung.

Indem man sich hinsetzt und am Abend einen Rückblick auf den Tag hält und sich der Dinge, über die man sich gefreut hat oder über die man dankbar war, nochmals vor Augen hält.

Diese Dinge aufzuschreiben und später nachzulesen führt dazu, dass in der Erinnerung die Freude noch einmal lebendig wird.

Man muss versuchen die verborgenen Freuden des Alltags zu entdecken.


Freude

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Lachen ist die häufigste Äußerung von Freude.    Die Freude ist das Stammwort zu froh.
Sie ist eine Beglückung, eine helle oder heitere Stimmung, ein Frohgefühl.
In der Freude fühlt man sich wohl (zumindest eine begrenzte Zeit), es sind im Augenblick alle seelischen Bedürfnisse erfüllt.
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Freude ist eine spontane, innere, emotionale Reaktion auf eine angenehme Situation, eine Person oder Erinnerung. Sie kann sehr verschiedene Formen und Stärken von angenehmen Gefühlen annehmen. Sie kann sich nach außen auf der ganzen Skala zwischen einem Lächeln und einem Freudenschrei äußern.

Solche Emotionen sind als psychische Reaktionen zunächst spontan und für sich selbst gesehen weder gut noch schlecht.
Eine wertende Komponente kommt ihnen erst zu, wenn sie in negativem oder positivem Verhältnis zur geltenden Moral stehen (Beispiele: Schadenfreude bzw. Siegesfreude).

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Definitionen 

Im Buddhismus, aber auch in zahlreichen andere östlichen religiösen und meditativen Systemen wird angenommen, dass ein seelischer Zustand der Freude und Ausgeglichenheit durch Selbsterkenntnis und "achtsame" und "rechte Lebensweise" gefördert werden kann. Für den griechischen Philosophen Epikur ist Freude (je nach Übersetzung auch „Lust“) ein zentrales Ziel des menschlichen Lebens. Die Idee vom Leben im Hier und Jetzt und das Erleben von Freude während einer Tätigkeit, die der Selbstverwirklichung entspricht, kommt auch im berühmten Ausspruch des Konfuzius zur Geltung: "Der Weg ist das Ziel".

Die Bibel stellt die Freude an Gott als eine Quelle der Kraft dar („Die Freude am Herrn ist eure Kraft“), die es ermöglicht, auch in unerfreulichen Situationen sein inneres Gleichgewicht zu erhalten.

Für Friedrich Schiller ist Freude ein göttliches Prinzip, wie in seiner Ode an die Freude zu lesen („Freude, schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium“). Es ist das Prinzip, welches alles Leben antreibt („Freude, Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr“). Außerdem wird es als natureigenes Prinzip beschrieben („Freude trinken alle Wesen an den Brüsten der Natur“).

Erich Fromm unterscheidet zwischen „Vergnügen“ als kurzzeitigem Hochgefühl und „Freude“ als dem Gefühl, das man auf dem Weg hin zur menschlichen Selbstverwirklichung verspüre. Freude als Lebensprinzip steht für Fromm somit im Gegensatz zu Vergnügen als Lebensprinzip (siehe auch Hedonismus), wobei letzteres nach Fromm ein Kennzeichen der Konsumgesellschaft ist.


Mitfreude 

Mitfreude ist die freudige Teilnahme an der Freude eines anderen (so wie Mitleid die Teilnahme am Leid eines anderen ist, also ein Mitgefühl).
Der Begriff taucht erstmals unter kritischer Betrachtung des Mitleids bei Friedrich Nietzsche auf. Die Fähigkeit zu Mitfreude ist eine wesentliche Eigenschaft für friedliches soziales Zusammenleben, und eine Voraussetzung für Mehrfach-Beziehungen. Wo keine Mitfreude ist, sondern Missgunst und Konkurrenz, da entsteht Eifersucht.


Schadenfreude

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Schadenfreude ist Freude am Schaden oder Missgeschick, Misserfolg, Unglück eines anderen.


Mimik der Freude

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Die innere Freude eines Mitmenschen ist nicht ausdrücklich erkennbar, geht jedoch zumeist mit einer Entspannung der Gesichtsmuskulatur einher.

Wenn jemand seine Freude zeigt, hebt er die Mundwinkel. Guillaume-Benjamin Duchenne fand heraus, dass bei echter Freude nicht nur der Mund lächelt, sondern auch die Augenringmuskeln aktiviert werden. Letztere können nur schwerlich vom Willen kontrolliert werden, wodurch der Ausdruck rund um die Augen beim erzwungenen Lächeln fehlt.

Die Mimik der Freude ist kulturübergreifend nahezu identisch (vgl. z.B. Paul Ekman).


Spezielle Freuden 

Hier bestehen zahlreiche Wortprägungen: Arbeitsfreude, Gaumenfreude, Freuden der Liebe, Spielfreude u.a.m.


Literatur 

Paul Ekman: Gefühle lesen - Wie Sie Emotionen erkennen und richtig interpretieren, Spektrum Akademischer Verlag, München 2004, ISBN 3-8274-1494-6

Weblinks 

Wiktionary: Freude – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen

jahnna.de Mimik der Freude, Wut, Angst, Traurigkeit, Entspannung und des Leidens als Abbildung

Lächeln

Das Lächeln ist in der Physiologie ein Gesichtsausdruck, der durch das Spannen der Muskelpartien vor allem in der Nähe der Mundwinkel aber auch um die Augen erzeugt wird. Bei Menschen ist das Lächeln normalerweise ein Ausdruck der Freude, des guten Willens, und dient z.B. der Aufnahme von Kommunikation, kann aber auch ein unkontrollierter Ausdruck von Ängstlichkeit sein (nervöses Lächeln).

Studien haben gezeigt, dass das Lächeln eine normale Reaktion auf bestimmte Stimulationen ist, die unabhängig von der jeweiligen Kultur ist. Es ist keine lernbare Reaktion, sondern wird den Menschen schon von Geburt an mitgegeben. Bei Tieren wird ein Lächeln oft als Drohung verwendet (die Zähne zeigen) oder aber als Zeichen der Unterwerfung.

Lächeln bewirkt angeblich nicht nur eine Veränderung des Gesichtausdrucks, sondern führt auch dazu, dass das Hirn Endorphine produziert, die körperlichen und seelischen Schmerzen verringern und das Wohlbefinden steigern.


Lächeln in der Service-Kultur 

Falsches Lächeln gilt auch als Bestandteil von gutem Service und wird als entgegengebrachte Freundlichkeit aufgefasst.

Die Stadt Hamburg veranstaltet z.B. die Aktion Ein Lächeln für Hamburg, mit der Arbeitnehmer zu einem Lächeln, mit dem Kunden und Gäste viel öfter verwöhnt werden sollen, motiviert werden sollen.

Der Emotionsforscher Prof. Dieter Zapf untersuchte 2006 die Folgen von beruflich verordnetem Dauerlächeln. Er stellte dabei fest, dass zwangsweise Lächeln, bei dem man seine tatsächlichen Emotionen unterdrücke, kurzfristig zu Kreislaufveränderungen, und auf die Dauer zu Stress und Krankheiten wie Depressionen, führe.

Es gibt ferner die Ausdrucksarten „falsches (vorgetäuschtes) Lächeln“ (z.B. höhnisches Lächeln) und das „müde Lächeln“ (eine Reaktion auf eine nicht humoreske Äußerung).


Smiley
Emotionsarbeit
Soziales Lächeln
Positives Denken
Duchenne-Lächeln
Lachen (Ausdrucksform)


Schadenfreude

Schadenfreude (selten auch Schadensfreude) ist ein Gefühl der Freude am Leid oder Unglück eines Anderen. Sie kann versteckt als heimliche Schadenfreude empfunden werden oder sich als offene Schadenfreude (Hohn, Spott, Ironie, Häme, Sarkasmus) zeigen. Bei der offenen Schadenfreude wird diese Emotion dem "Verursacher" direkt mitgeteilt.

Schadenfreude gilt allgemein (und besonders im Christentum) als unmoralisch und unbarmherzig.

Wissenschaftliche Untersuchungen zeigten jedoch, dass insbesondere bei Männern im Gehirn Belohnungszentren eingeschaltet werden, wenn jemand bestraft wird, der sich zuvor unfair verhalten hat. Bei Frauen überwog unterdessen das Mitgefühl. Nach Ansicht von Forschern spielt die Schadenfreude eine dominante Rolle beim Erhalt von Gerechtigkeit und der Bestrafung von Normverstößen in menschlichen Gesellschaften.


http://de.wikipedia.org/wiki/Freude
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