In der heutigen schweren Zeit leiden immer mehr Menschen unter den verschiedensten seelischen Problemen.
Es kann jeden, jederzeit treffen, dabei spielen Alter oder Geschlecht oder Nationalität keinerlei Rolle.
Die Menschen kommen aus allen Schichten.
Es sollte auch kein Mensch so voreilig sein und sagen: Das könnte mir nie passieren, oder wie kann man nur so abrutschen kann, oder die sollen sich nicht so anstellen, oder die haben zuviel Langeweile, oder denen geht es zu gut, die sollten sich einmal beschäftigen u.s.w.
Ein Schicksalsschlag kann bei jedem Menschen eine der unten aufgeführten (um nur einige hier zu nennen) Krankheiten auslösen.
Und jeder sollte glücklich sein, wenn sie/er dieses Problem nicht hat!!!
Bevor man schnell über jemanden ablästert, sollte man sich erst informieren über die Krankheit, dann kann man einiges verstehen und auch helfen.
Denn es sind Krankheiten & keine Anstellerei oder ähnliches!
Sollte jemand sich zu einer Therapie entschlossen haben, so kann sie/er immer wieder einen Rückfall bekommen!
Aber das ist nicht schlimm, man muss nur immer wieder anfangen:
Fange
nie an aufzuhören
und höre nie auf anzufangen!
Und eines möchte ich noch sagen:
Glückwunsch für jeden Menschen, der sich entschlossen hat etwas zu ändern und Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Es wird kein leichter Weg sein, aber ich kenne viele Menschen die es geschafft haben und heute anderen Menschen helfen und Mut machen!!!
Fettsucht ist durch die übermäßige Anhäufung von Fett im Körper charakterisiert. Gewöhnlich spricht man von Fettsucht, wenn das Körpergewicht das Standardgewicht der Größe-Gewichtstabellen um 20% übersteigt. Aber dieser Index für Fettsucht stimmt bei mäßigem Übergewicht nur ungefähr. In Zukunft wird die Diagnose wahrscheinlich auf neueren und genaueren Methoden, das Körperfett zu messen, basieren. Einstweilen ist die simple Regel: Menschen, die fett aussehen, sind fett. Charakteristisch für Fettsüchtige ist, dass ihr Sättigungsgefühl beeinträchtigt ist. Sie klagen darüber, dass sie nicht aufhören können zu essen. Es kommt dagegen selten vor, dass Fettsüchtige über eine übermäßige Gier zu essen berichten. Doch sie scheinen ungemein verführbar zum essen zu sein und können nicht aufhören, solange Nahrung verfügbar ist.
EMOTIONALE FAKTOREN UND FETTSUCHT
Fettsucht ist eine der ersten Störungen, der man psychosomatische Ursachen zugeschrieben hat. Grund dafür ist, dass viele Fettsüchtige berichten, dass sie in Situationen, in denen sie sich seelisch beunruhigt fühlen, oder kurz danach, zuviel zu essen, was aber zunächst nicht spezifisch für Fettsüchtige ist. "Langzeitberichte über Zusammenhänge zwischen emotionalen Faktoren und Fettsucht scheinen spezifischer, Fettsüchtige verlieren häufig viel an Gewicht, wenn sie sich verlieben, und nehmen an Gewicht zu, wenn sie einen geliebten Menschen verlieren" (Uexküll, 1979, S. 517). Diese Veränderungen ereignen sich völlig unbeeinflusst durch den Willen, sogar außerhalb jeder Möglichkeit der Kontrolle.
Doch für Fettsucht lässt sich kein einheitliches Krankheitsbild entwerfen, und es gibt sogar nur zwei emotionale Störungen, für die man eine spezifische Beziehung zur Fettsucht aufzeigen konnte:
1. Die Hyperphagie-Syndrome (das Überessen)
Die überzeugendsten Hinweise dafür, dass emotionale Faktoren Fettsucht beeinflussen, finden sich bei zwei kleinen Untergruppen Fettsüchtiger. Beide fallen durch unnormale und unveränderliche Verhaltensmuster ihrer Nahrungsaufnahme auf.
circa 10% der Fettsüchtigen (hauptsächlich Frauen) zeigen das Syndrom nächtlichen Essens (night-eating syndrom). Charakteristisch sind die Appetitlosigkeit am Morgen und das Überessen und die Schlaflosigkeit am Abend. "Das Syndrom scheint durch Stress-Situationen ausgelöst zu sein, und tendiert, wenn es einmal da ist, bis zur Lösung des Stress, zu täglichen Wiederholungen. Versuche, das Gewicht zu reduzieren, solange das Syndrom besteht, haben ungewöhnlich dürftige Ergebnisse und können sogar zu ernsteren psychologischen Störungen führen" (Uexküll, 1979, S. 518).
bei weniger als 5% der Fettsüchtigen findet sich das Syndrom der Fressorgien (binge eating). Es ist eines der seltenen Ausnahmen von dem Muster des gestörten Sättigungsgefühls. Charakteristisch ist das plötzliche zwanghafte Verschlingen großer Mengen von Nahrung in sehr kurzer Zeit. Darauf folgt meistens eine große Erregung und Selbstverdammung. Dieses Syndrom scheint ebenfalls eine Reaktion auf Stress zu sein, doch treten diese Fressorgien nicht periodisch auf, sondern sind häufig mit einem auslösenden Ereignis verbunden. Das Gewicht kann häufig durch strenge Diäten reduziert werden, doch wird das Ergebnis meist durch einen Rückfall zunichte gemacht.
2. Störung des Körperschemas (body-image)
Hier ist charakteristisch, dass der Fettsüchtige seinen Körper als grotesk und Ekel erregend empfindet. Darüber hinaus hat er das Gefühl, von anderen mit Feindseligkeit und Verachtung betrachtet zu werden. Diese Gefühle sind eng verbunden mit extremer Unsicherheit und gestörtem sozialen Verhalten. Diese Störung findet sich nur bei einer Minderheit von Fettsüchtigen, die emotional gestört sind (nur bei neurotisch Fettsüchtigen) und auch nur bei solchen, die schon seit der Kindheit fettsüchtig sind.
DIE BEHANDLUNG VON FETTSUCHT - ALLGEMEINE PROBLEME
Wenn soziale Faktoren für die weite Verbreitung und ständige Zunahme der Fettsucht in der westlichen Welt mitverantwortlich sind, dann müsste es möglich sein, diese Faktoren auch für eine Behandlung der Fettsucht zu nutzen" (Uexküll, S. 515). Behandlungen, die sich auf die reine Gewichtsabnahme konzentrieren, zeigen eine sehr niedrige Erfolgs- und eine sehr hohe Abbruchrate, und die meisten, die Gewicht verlieren, nehmen es wieder zu. Darüber hinaus hat es sich gezeigt, dass bei ambulant behandelten Fettsüchtigen, im Rahmen ihrer Diätmaßnahmen oder Fastenkuren emotionale Symptome, wie z.B. Nervosität, Schwäche, Reizbarkeit, Übelkeit, Depressionen und Zunahme von Angst, auftreten. (keine bessere Methode bekannt). Es ist wichtig, dass der Therapeut sich bewusst macht, dass Fettsüchtige häufig das Opfer von Diskriminierungen sind. Er muss sich fragen, ob er seinen Patienten einer weiteren Belastung aussetzen kann. Die besten Langzeitwirkungen wurden mit einer ausgewogenen Diät und überall erhältlichen Lebensmitteln erzielt.
NEUERE BERECHNUNG DES BMI (BODY MASS INDEX)
Ob Sie das Idealgewicht erreichen, können Sie leicht selbst berechnen. Der
Body Mass Index (BMI)
gibt dabei Auskunft über den Ernährungszustand. Der Berechnung liegt zugrunde, dass das Körpergewicht in Relation zur Körpergröße gesetzt werden sollte. Die Formel lautet
Gewicht in Kilogramm (Kg) / Körpergröße (m) ²
Um Ihnen die Mühe umständlicher Berechnungen zu ersparen, finden Sie hier einen BMI-Rechner, bei dem Sie lediglich Ihr Gewicht und Ihre Größe eingeben müssen, um dann auf Tastendruck Ihren persönlichen BMI zu erhalten. Ihr Ergebnis können Sie nach folgender Tabelle auswerten
|
Normalgewicht |
20,0 - 24,9 |
|
Übergewicht |
25,0 - 29,9 |
|
Adipositas Grad I |
30,0 - 34,9 |
|
Adipositas Grad II |
35,0 - 39,9 |
|
Adipositas Grad III |
> 40 |
Von behandlungsbedürftigem Übergewicht spricht man bei einem BMI über 30 mit Zusatzerkrankungen wie hohem Blutdruck, Erhöhung der Blutfette, Zuckerkrankheit, Schlafstörungen oder Arthrose der großen Gelenke (Definition gemäß Weltgesundheits-Organisation WHO).
(Quelle: Reha-Klinik Reinhardsquelle - http://www.zeiss-kli
Bulimia nervosa
Bei der Bulimia nervosa handelt es sich um ein Krankheitsbild, dass seit Beginn der 70er Jahre gehäuft beschrieben wird. Die Bulimia nervosa ist gekennzeichnet als übersteigerte Angst vor einer Gewichtszunahme und durch gleichzeitig bestehende Fressattacken mit anschließendem Erbrechen. Die Häufigkeit der Bulimia nervosa scheint in den Industrieländer zuzunehmen. Auch hier spielen offensichtlich Zeitströmungen, die mit den Folgen einer Überflussgesellschaft zusammenhängen, eine gewisse Rolle. Getroffen von der Bulimia nervosa sind fast ausschließlich junge Frauen. Die Schätzungen liegen bei 2-4 % der Frauen zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr. Das Erkrankungsalter bei der Bulimia nervosa liegt damit vergleichsweise später als das der Anorexia nervosa. Die Bulimia nervosa ist typischerweise eine Erkrankung von jungen Frauen, die das Elternhaus bereits verlassen haben.
Kennzeichnend für die Bulimia nervosa ist ein machtvoller und unbeherrschbarer Drang zu übermäßigem Essen, der sich in wiederkehrenden Episoden von âοΎοΎbinge-eatingâοΎοΎ (Fressattacken) zeigt. Gleichzeitig besteht eine krankhafte Angst vor dem Dickwerden, wie bei der Anorexia nervosa, die dem Erscheinungsbild oft vorangeht. Die Vermeidung der dick machenden Effekte der Nahrung durch selbstinduziertes Erbrechen und oder den Missbrauch von Abführmitteln oder Wassertabletten oder von beidem gleichzeitig.
Bei der Beschreibung des Krankheitsbildes wird die Verwandtschaft zur Anorexie deutlich. Bei beiden Krankheitsbildern steht die krankhafte Angst vor der Gewichtszunahme im Vordergrund. Die damit verbundene zwanghafte Beschäftigung mit dem Essen führt zu Konzentrationsstörungen, Arbeitsstörungen und sozialem Rückzug. Im körperlichen Bereich entstehen bei der chronischen Störung Folgeschäden:
So reichen die Konsequenzen des ständigen Erbrechens von einer Zerstörung der Zähne (wegen der Salzsäure des Magensaftes) bis zu Herzfunktionsstörungen (durch die Störung der Blutsalze) und zu weiteren Ausfällen. In Abgrenzung zur Anorexie besteht bei der Bulimia nervosa immer ein starker Leidensdruck, das Bewusstsein an einer schweren Essstörung zu leiden und das Gefühl, diesen Teufelskreis von Fressattacken und Erbrechen aus eigener Kraft nicht durchbrechen zu können. Zudem haben die Patientinnen zumeist Ideal- bis Normgewicht, sind manchmal auch leicht untergewichtig.
Die Hintergründe für die Entstehung der Bulimia nervosa überschneiden sich zum großen Teil mit denen der Anorexie. Es handelt sich um eine ähnliche orale Grundstörung, die jedoch stärker durch die Belastungen, die mit dem Erwachsensein verbunden sind, zum Ausbruch kommt.
Das Therapieangebot für Patientinnen mit Bulimia nervosa unterscheidet sich zu dem für Patientinnen mit Anorexie, da die Betroffenen eine bessere Krankheitseinsicht und einen anderen Leidensdruck mitbringen. Auch bei den Patientinnen mit Bulimia nervosa ist eine analytisch modifizierte Psychotherapie sinnvoll in Kombination mit verhaltenstherapeutischen Ansätzen, die auf eine Modifikation des Essverhaltens im Sinne einer vermehrten Selbstkontrolle und auf ein Selbstsicherheitstraining abzielen. Bei Patientinnen mit Bulimia nervosa liegt der Behandlungsfokus im Hier und Jetzt und ist an Problemlöse-Strategien und Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit und der Alltagsbewältigung orientiert.
Ein integrierter Therapieansatz mit Gruppen- und Einzeltherapie sowie Kreativverfahren und Körpertherapie ist bei dieser Essstörung heute das Behandlungsverfahren der Wahl.
Bei Patientinnen mit Bulimia nervosa kann die Teilnahme an Selbsthilfegruppen den weiteren Genesungsverlauf positiv unterstützen. Bei leichteren Verlaufsformen erscheint eine ambulante Psychotherapie ausreichend, bei schwereren Krankheitsbildern ist in der Regel eine Behandlung auf einer spezialisierten Abteilung einer Psychosomatischen Klinik erforderlich.
O.
Rüster
Oberarzt, FA Psychiatrie und Psychotherapie
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Mittwoch, 16. April 2003, Nr. 90
Seite N2
Ein Gen defekt fördert Fressattacken
Übergewicht, das durch eine unkontrollierte Fresssucht hervorgerufen wird,
könnte auf einen Gen defekt zurückzuführen sein. Darauf deutet eine
Untersuchung von Wissenschaftlern aus Deutschland und der Schweiz hin.. Das
betreffendes Gen heißt MC4R. Es enthält die Information für einen Rezeptor im
Gehirn. Dieser erzeugt nach dem Andocken des richtigen Signalmoleküls ein
Sättigungsgefühl. Fehlt der Rezeptor oder ist er missgestaltet, wird kein
oder nur ein unzureichendes Sättigungsgefühl erzeugt. Die Auswirkungen
einer Mutation in dem Gen sind um so gravierender, je stärker das Gen
verändert ist. Ruth Branson von der Klinik Hirslanden in Zürich und ihre
Kollegen konnten zeigen, dass von 469 Männern und Frauen mit starkem
Übergewicht etwa fünf Prozent ein mutiertes MC4R-Gen besitzen.
Sie alle litten unter Fressattacken und anschließenden Schuldgefühlen. Unter den
Übergewichtigen ohne das gesuchte Gen defekt hatte nur jeder siebte
regelmäßige Fressattacken. Die Forschungsergebnisse sind in der neuesten
Ausgabe des "New England Journal of Medicine" (Bd. 348, S. 1096)
veröffentlicht. hka.
Magersucht
Magersucht ist eine Erkrankung, meistens von Mädchen und jungen Frauen, aber auch immer häufiger von Jungen und jungen Männern, bei denen das Selbstbild und Körperempfinden gestört ist und der Gewichtsverlust zum Inhalt des Denkens und Handelns wird. Die Betroffenen empfinden sich als "zu dick", auch wenn sie erhebliches Untergewicht aufweisen. Häufig ist Magersucht gepaart mit hohem Leistungsdenken in allen Lebensbereichen.
Das
Borderline -
Syndrom zählt
inzwischen zu den meist verbreiteten und gefährlichsten
psychischen Erkrankungen und gehört zu den "emotional
instabilen Persönlichkeitserkrankungen". Die Betroffenen
neigen dazu, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen
auszuagieren und leiden unter häufigen Stimmungsschwankungen.
Ihre Fähigkeit vorauszuplanen ist gering und
Ausbrüche
intensiven Ärgers können zu explosivem, manchmal
gewalttätigem Verhalten führen. Zudem sind das eigene
Selbstbild und Zielvorstellungen unklar und gestört. Ihre
Neigung zu intensiven, aber unbeständigen zwischenmenschlichen
Beziehungen kann zu wiederholten emotionalen Krisen mit
Suiziddrohungen bzw. Suizidversuchen oder Selbstschädigenden
Handlungen führen.
Jeder
Mensch kann manche, der nachstehend angeführten Symptome, bei
sich wahrnehmen ohne deshalb unter dem Borderline - Syndrom zu
leiden.
Aber auch für die vom Krankheitsbild Betroffenen
ist oft nur ein Teil der Beschwerden wahrnehmbar und diese nehmen bei
jeder Borderline - Persönlichkeit andere Ausprägungen
an.
Es werden nun körperliche, seelische und sich im
Verhalten spiegelnde Symptome beschrieben:
- Angstzustände
-
Zwänge
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Körperliche
Anspannung
- Schlafstörungen
- Alpträume
-
Innere Leere
- Unwirklichkeitsgefühle
-
Hoffnungslosigkeit
- Deprimiertheit
- Verzweiflung
-
Antisoziales Verhalten
- Häufige und unangemessene
Zornausbrüche
- Autoaggressivität
-
Fremdaggressivität
- Wut
- Suizidalität / Suizid
-
Drogenmissbrauch
- Multivariante Sexualität (häufig
wechselnde sexuelle Kontakte)
- Essstörungen
-
Stimmungsschwankungen
- Schwierigkeiten seine Gefühle
wahrzunehmen
- Selbstabwertung
- Selbsthass
-
Versagensängste
- Schuldgefühle
-
Schwarzweiß-Denken
- Massive Angst vor dem Alleinsein und
Verlassenwerden
- Unfähigkeit fremde Hilfe anzunehmen
-
schneiden mit scharfen Gegenständen wie z.B. Rasierklingen und
Messern
- mit Scherben die Haut einritzen
- Wiederholtes
Kopfschlagen
- Ins -Gesicht- schlagen
- Beißen in
Hände, Lippen oder andere Körperpartien
-
oberflächlichen Hautverletzungen
- Verbrühungen
-
sich mit Zigaretten oder einem Bügeleisen Verbrennungen
zufügen
- Abbeißen von Fingerkuppen
- Verletzungen durch
Kopfschlagen
- exzessiver Sport
- ungesunde Ernährung
-
zuwenig Schlaf
Man
versteht darunter, dass sich jemand durch
offene oder heimliche
Verletzung selbst Schaden
zufügt. Es gibt neben den direkten
selbst-
schädigenden Verhaltensweisen noch die indirekten,
damit meint man: ungesundes Ess- o. Trinkverhalten,
Rauchen,
Essstörungen, oder andere Suchterkrankungen
Offene
Selbstverletzung:
Unter
offener Selbstverletzung versteht man, wenn
jemand sich selber
körperliche Schmerzen zufügt, die
zunächst nicht
in suizidaler Absicht geschehen.
Am häufigsten kommt es zu
Selbstzugefügten
Schnittverletzungen mit Messern,
Rasierklingen,
Scherben oder anderen Gegenständen. Auch
Selbstverbrennungen, sowie Kratz und Schürfwunden
fallen
unter diese Bezeichnung. Manchmal wird die
Haut auch mit einem
Reinigungsmittel oder anderen
Chemikalien verletzt, oder es wird
auf der Haut
eine brennende Zigarette ausgedrückt.
Prinzipiell
kann es auch vorkommen, dass sich jemand zum Bei-
spiel Blut abzapft und in einen lebensgefährlichen
Zustand
kommt. Mit d. Verlauf der Erkrankung werden
die Verletzungen
schlimmer und das Verhalten zwang-
hafter, dass bedeutet, dass
ein "SVV'ler" sein Ver-
halten nicht mehr kontrollieren
kann. Oft verletzt
sich jemand in einem Zustand der
Depersonalisation
oder einem anderem dissoziativen Zustand, bzw.
in
Zuständen des Gefühls d. inneren Leere,
Alpträume,
Schlaflosigkeit, innere Spannung und im depressiver
Zustand.
Sporadisch findet man auch vor der Verletzung
Medikamenten-,
Drogen-, oder Alkoholmissbrauch.
Heimliche
Selbstverletzung:
Die
heimliche Selbstverletzung geschieht im Gegensatz
zur offenen
Selbstverletzung unter willentlicher
Kontrolle, allerdings sind
die "SVV'ler" auch hier
unbewussten Impulsen
unterworfen. Auch hier findet man
ein suchtartiges Verhalten.
Diese Personen leugnen ihre
Versehrbarkeit und nehmen sogar
letale Folgen in Kauf.
Sie haben zunächst keinen
Leidensdruck und sind nur
schwer dazu zu motivieren ihr Verhalten
aufzugeben. Oft
wird dieses Verhalten erstmals in Kliniken
entdeckt,
diese Patienten verweigern notwendige medizinische
Maßnahmen und zeigen sich gleichgültig
gegenüber
ihrem
Krankheitsverlauf. Die Ursache der heimlichen Selbst-
Verletzung sind oftmals unbewusste, psychische Konflikte,
die
sich häufig um heftige Schuldgefühle,
Gefühle von
Minderwertigkeit und Selbstunsicherheit zentrieren.
Zweck der
Selbstverletzung ist hier die Selbstbestrafung,
die Suche nach
der Bestätigung "mein Körper gehört mir",
Spannungslinderung oder auch der Wunsch nach Vergewisserung
am
Leben zu sein, indem man sich durch Schmerzen zu spürt.
Alkoholismus.
Die Diagnose âοΎοΎAlkoholiker oder alkoholabhängig ist nicht immer leicht zu stellen. Die Alkoholkrankheit entwickelt sich oft schleichend über Jahre und Jahrzehnte. Die Übergänge zum Missbrauch sind fließend.
Entscheidend ist nicht allein die Trinkmenge, sondern die Art und Weise des Alkohol-Trinkens.
Laut ICD-10 (Internationale Klassifikation psychischer Störungen nach der Weltgesundheitsorganisation, WHO) liegt ein Alkoholabhängigkeitssyndrom (Alkoholabhängigkeit) vor, wenn mindestens drei der folgenden Kriterien vorliegen:
Starker Wunsch oder eine Art Zwang zum Alkoholkonsum
Verminderte Kontrollfähigkeit ( bezügl. Beginn, Beendigung und Menge des Alkoholtrinkens), d.h. der sog. âοΎ οΎKontrollverlustâοΎ οΎ
Körperliche Entzugssymptome (Zittern, Schwitzen, Übelkeit, Schlafstörungen, Unruhe, Angstzustände etc.) bei Beendigung oder Reduktion des Konsums
Toleranzsteigerung des Körpers, d.h. Steigerung der Trinkdosis um die gleiche Wirkung zu erreichen
Fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen und Vergnügen, d.h. größerer Zeitaufwand bezügl. Konsum und Beschaffung und zur Erholung von den Folgen
Anhaltender Alkoholkonsum trotz schädlicher Folgen (z.B. Leberschäden, Depressionen, psychosoziale Folgen).
Der Suchtforscher Jellinek unterscheidet
Gamma-Alkoholiker: mit psychischer Abhängigkeit und Kontrollverlust, zeitweise werden Abstinenzzeiten eingelegt
Delta-Alkoholiker: Spiegeltrinker mit körperlicher Abhängigkeit, brauchen einen regelmäßigen Alkoholpegel im Blut, oft lange unauffälliges Trinkverhalten
Epsilon-Trinker: Quartalsmäßiges Trinken mit Kontrollverlust, dann wochen-/monatelang abstinent
Als Grundregel hat sich gezeigt: Wenn Alkohol Probleme macht, dann ist Alkohol das Problem!
Entscheidend ist neben der Fremddiagnose (gestellt durch andere Personen), dass der Betroffene eine Krankheitseinsicht und Behandlungsmotivation entwickelt bzw. das soziale Umfeld darauf hin wirkt.
Wie viel darf ich ohne Gefahr trinken?
20 g reiner Alkohol (eine Flasche Bier oder ein Viertel Wein) täglich über längere Zeiten konsumiert, führt bei Frauen schon zu Körperschäden. Bei Männern liegt der Grenzwert bei ca. 40 g täglichem Alkoholkonsum.
Der âοΎοΎUnbedenklichkeitswertâοΎ οΎ wurde in jüngerer Zeit von der WHO nach unten verändert. Heute gelten 7 g reiner Alkohol als unbedenklich. Pro Woche sollen einige trinkfreie Tage eingehalten werden. Diese Grenzwerte gelten für gesunde erwachsene Menschen. Alkoholabhängige dürfen gar keinen Alkohol mehr trinken.
Es ist nicht möglich, einen Grenzwert anzugeben, der anzeigt, ab wann man alkoholabhängig ist oder wird.
Was sind die gefährlichsten Folgen der Alkoholkrankheit?
Die fortschreitende Alkoholkrankheit verursacht vielfältige Schäden und kann unbehandelt zum Tode führen. Darüber hinaus führt Alkoholismus unbehandelt zu schwersten psychosozialen Schäden: Streitigkeiten in der Familie/mit dem Partner und auf dem Arbeitsplatz, ggf. Scheidung -Abmahnung- Kündigung, Depressionen, erhöhtes Unfallrisiko, geringere Arbeitsleistung, Suizidneigung, allgemeiner Interessenverlust, Wesens Veränderung etc.
Wie hoch sind die Erfolgsquoten einer Therapie?
In der Allgemeinbevölkerung werden die Erfolge einer Alkoholikerbehandlung meistens als sehr gering angenommen.
Wissenschaftliche Untersuchungen kommen zu unterschiedlichen, aber positiveren, Ergebnissen.
Nach einer abgeschlossenen Alkoholtherapie (Entwöhnung) sind ein halbes Jahr später noch ca. 65 % âοΎ οΎtrockenâοΎ οΎ, nach 1 1/2 Jahren leben noch ca. 50% bis 60 % alkoholabstinent.
Sollte jemand rückfällig werden, muss dieses nicht die komplette Erfolglosigkeit der Therapie bedeuten, sondern es geht dann darum, den Rückfall schnell zu stoppen und psychosoziale Folgen zu verhindern: Es sollte bei einem âοΎ οΎAusrutscherâοΎ οΎ bleiben, der nicht zu einem âοΎοΎausgewachsenen RückfallâοΎοΎ wird.
Insgesamt sind die Erfolgsaussichten einer Therapie positiv zu bewerten.
Der Weg lohnt sich!
Wie kommt es zu einem Rückfall?
Ursachen für Alkoholrückfälle sind meistens
Unangenehme Gefühlszustände (Angst, Langeweile, Depression Wut)
Alkohol-Verführungssituationen (auf Feiern, am Arbeitsplatz)
Konfliktsituationen (Streit und Ärger)
Der Wunsch, wieder kontrolliert/mäßig zu trinken
Angenehme Erlebnisse (âοΎοΎNoch einen oben drauf setzenâοΎ οΎ)
Körperliche Beschwerden (Unwohl âοΎοΎsein , Erkrankung, Schlafstörung)
Allgemein unausgeglichener Lebensstil (wenig Lust, viel Frust).
Zu unterscheiden sind kurze Rückfälle (âοΎ οΎAusrutscherâοΎ οΎ oder âοΎοΎVorfälleâοΎ οΎ) von länger dauernden Rückfällen. âοΎ οΎVorfälleâοΎ οΎ können vom Betroffenen sehr schnell gestoppt werden, während die ausgewachsenen Rückfälle länger andauern und negative Konsequenzen nach sich ziehen.
Rückfälle fallen nicht vom Himmel, sondern deuten sich meist lange vor dem ersten Schluck durch âοΎοΎRückfall in alte VerhaltensweisenâοΎ οΎ an.
Neben den Depressionen gehören Ängste zu den häufigsten psychischen Störungen in Kombination mit Alkoholismus.
Ängste sind in gewissem Maß normal und schützen den Menschen vor Gefahrsituationen. Pathologisch (krankhaft) werden Ängste, wenn Sie den betreffenden Menschen behindern und einengen. Häufig sind Ängste der Auslöser für Alkoholkonsum bzw. einen Rückfall. Daher ist die Behandlung der Ängste in der Alkoholtherapie von entscheidender Bedeutung für einen Therapieerfolg.
Es werden folgende Ängste unterschieden:
Soziale Phobien
Angst vor sozialen oder Leistungssituationen, in denen Peinlichkeiten auftreten könnten. Die Betroffenen haben Angst, sich zu blamieren und befürchten, andere könnten sie als ängstlich, schwach, âοΎοΎverrücktâοΎ οΎ oder dumm beurteilen. Symptome können sein: Erröten, Schwitzen, Zittern der Hände, Herzklopfen, Magen-Darm-Beschwerden. Oft werden die Situationen (z.B. im Mittelpunkt stehen, öffentliches reden und essen, Prüfungen, Gespräche mit Autoritäten) vermieden und die vorgezogene Erwartungsangst nimmt zu.
Agoraphobie
Angst vor Plätzen und bestimmten Situationen, in denen eine Flucht nur schwer möglich oder peinlich wäre, z.B. im Kaufhaus, in der Kassenschlange, Kino und Theater, Fahrstühle, Bus und Bahn.
Panikstörung(Lest Öpsel das Panikmonster auf meiner HP ;-)
Plötzliche Angstgefühle wie aus heiterem Himmel mit Symptomen wie Kurzatmigkeit, Erstickungsgefühlen, Herzrasen, Angst verrückt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren, starker Drang zum Fliehen, Übelkeit, Schwindel, Hitzewallungen oder Kälteschauer. Panikattacken treten abrupt auf und erreichen innerhalb von 10 Minuten einen Höhepunkt.
Spezifische Phobie
Damit ist die Angst vor ganz bestimmten Objekten oder Situationen gemeint, z.B. vor Spinnen, Tieren, Flugzeugfliegen, Spritze bekommen. Die Angst ist übertrieben und unbegründet und führt meist zum Vermeiden dieser Situationen und kann dadurch die Lebensführung stark einschränken.
Zwangsstörung
Auch die Zwänge gehören zur Gruppe der Ängste. Zwangsgedanken und Zwangshandlungen können z.B. sein: Händewaschen, Ordnen, Kontrollieren, Zählen, Wörter leise Wiederholen etc.
Ängste können einerseits Ursache des Alkoholismus sein (Alkohol wird von den Betroffenen als Angst- löser eingesetzt). Oder Angstzustände können sich auch als Folge des Alkoholkonsums einstellen (z.B. durch die Schuldgefühle und durch das verminderte Selbstwertgefühl, oder kurzzeitig auch als Entzugssymptom ).
Eine medikamentöse Behandlung stellt eher die Ausnahme dar: vorrangig ist die psychologische Therapie während der ambulanten oder stationären Entwöhnungsbehandlung.
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, die Begriffe Sucht und süchtig nicht zu benutzen, weil diese zu unklar sind. Empfohlen wird der Begriff der Abhängigkeit.
Laut ICD-10 (die medizinische Internationale Klassifikation psychischer Störungen der Weltgesundheitsorganisation) liegt eine Alkoholabhängigkeit (Alkoholabhängigkeitssyndrom) vor, wenn mindestens drei der folgenden Kriterien auftreten:
Starker Wunsch oder eine Art Zwang zum Alkoholkonsum
Verminderte Kontrollfähigkeit bzügl. Beginn, Beendigung und Menge des Alkoholtrinkens, d.h. Kontrollverlust
Körperliche Entzugssymptome bei Beendigung oder Reduktion des Konsumes (z.B. Zittern, Schweißausbrüche, Unruhe, Angstzustände, Übelkeit, Schlafstörungen, Krampfanfälle, Halluzinationen etc.)
Toleranzsteigerung des Körpers, d.h. Gewöhnung des Körpers an den Alkohol, so dass die Trinkdosis gesteigert werden muss, um die gleiche Wirkung zu erzielen
Fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen und Vergnügen, d.h. mehr Denken und Zeitaufwand bzügl. Konsum und Beschaffung sowie zur Erholung von den Folgen
Anhaltender Alkoholkonsum trotz schädlicher Folgen (z.B. Leberschäden, Depressionen, psychosoziale Folgen).
Die psychische/seelische Abhängigkeit ist v.a. durch den Kontrollverlust, den zwanghaften Drang und die Zentriertheit des Denkens an den Alkohol gekennzeichnet.
Die physische/körperliche Abhängigkeit erkennt man an der Unfähigkeit zur Abstinenz, körperlichen Entzugssymptomen und der zunehmenden Alkoholtoleranz mit der Steigerung der Trinkmenge.
Es kann eine psychische oder eine physische Abhängigkeit vorliegen oder eine Kombination von beidem.
Suizid
Der Suizid ist nur dem Menschen bewusst mögliche gewaltsame Vernichtung des eigenen Lebens. Er ist der stärkste Ausdruck einer Autoaggression (Aggression gegen sich selbst).Der Suizid (Selbstmord) gehört zu den zehn häufigsten Todesursachen, lt. Statistik, die Dunkelziffer ist hier nicht mit eingerechnet. Es wird geschätzt, dass sich täglich ca. 1.000 Menschen selbst töten und ca. 5.000 versuchen es täglich.
Unter den suizidgefährdeten Menschen finden sich ca. 50 % depressive, ca. 33 % neurotische und der Rest teilt sich in den Gruppen der Schizophrenen, suchtkranken u.a. auf. Fast alle suizidalen stehen in zusätzlichen Konflikten, über 50 % durch Liebe, Ehe und Sexualität, der Rest durch Autoritäts-, Familien-, Geld-, Rechts-, Berufs- u.a. Problemen. Auch der Suizid aus religiösen oder mystischen Gründen (als Antwort auf den Sinn des Lebens und Sterbens usw.) dürfte einen recht großen Anteil ausmachen.
8 von 10 Suizidalen kündigen ihren Suizidversuch vorher direkt oder indirekt an.
Ich wurde schon häufig gefragt was man machen kann, meiner Meinung nach können Gespräche mit dem Suizidalen so etwas wie eine "Erste Hilfe" darstellen, sie sind allerdings KEIN ERSATZ für professionelle Hilfe. Es gibt einige Punkte, die Ihr unternehmen könnt, wenn Ihr in direkter Konfrontation mit einem Suizidalen seid:
1. Den Suizidgedanken direkt ansprechen
2. Die Hoffnungslosigkeit (Suizid wird dann erwogen, wenn der Betroffene keinen anderen Ausweg mehr weiß) hinterfragen!
3. Zieht Angehörige hinzu (damit gesichert ist, dass der Betroffene nicht alleine ist).
4. Es sollte für eine kurzfristige Therapiemaßnahme gesorgt werden.
5. Klinikeinweisung (falls die genannten Bemühungen nicht ausreichen).
Zahlreicher Berufsgruppen, wie Hausärzte, Telefonnotrufeinrichtungen (wie z.B. der Telefonseelsorge (bundesweite Telefonnummer; 111 - 01/02 ) usw. sind in der Lage Euch zu unterstützen. Das schnellste was unternommen werden kann, ist ein Anruf bei der Polizei (Notruf 110). Die Polizei wird Euch am Telefon die notwendigen Fragen stellen und alle weiteren Schritte einleiten und den Suizidalen, bei Verdachtsbestätigung, professioneller Hilfe zuführen.
Ihr brauch keine Hemmungen zu haben, wenn Ihr die Polizei ruft, weil ein Euch lieber Mensch Hilfe benötigt. Lieber einmal zuviel anrufen als einmal zuwenig!
Es gibt einige Punkte die auf Suizidalität hinweisen u.a.: Gefühle von Hoffnungs- und Ausweglosigkeit, Resignation und Ohnmacht, Verzweiflung und vermindertes Selbstwertgefühl, außerdem sollte starke Schlafstörungen, quälender innere Unruhe, schwere depressive und ängstliche Verstimmungen geachtet werden
Falsch sind folgende Annahmen:
1.
Wer über Suizid spricht, tötet sich nicht.
2. Suizide geschehen ohne Vorwarnung.
3. Wer von sich aus über Suizid spricht, will nur
Aufmerksamkeit erheischen oder Mitmenschen manipulieren. 4. Einer
Suizidandrohung nimmt man den Wind aus den Segeln, indem man den
Kranken mutig konfrontiert (Dann mache es doch.).
Wenden Sie sich am besten an folgende Einrichtungen, die es in jeder Stadt gibt und die ebenfalls Anlaufstellen für Menschen in Krisen sind:
Psychologische Beratungsstellen,
Beratungsstellen für Ehe-, Familien- und Lebensfragen,
Psychosoziale Beratungsstellen,
Sozialpsychiatrische Dienste.
Natürlich ist es auch möglich, sich an den ärztlichen Notdienst zu wenden, der über die Einrichtungen am Ort informiert sein müsste.
Krisendienste in größeren Städten und nach Postleitzahlen geordnet:
Postleitzahl 0....
Betreuungsstelle
für Suizidgefährdete (in der Poliklinik f.
Psychiatrie)
Fetscherstr.74, 01307 Dresden , Tel.: 0351-4583111
Postleitzahl 1....
-
Berliner-Krisendienst http://www.berliner-krisendienst.de/
(Mit
Übersichtskarte regionaler Dienste in Berlin )
Wir beraten
kostenlos, auf Wunsch anonym, telefonisch, direkt in den
Beratungsstelle (ohne Voranmeldung) und/oder bei sehr zugespitzten
Krisensituationen direkt am Ort der Krise.
Hier die Auflistung
der entsprechenden Standorte:
Region Mitte: Turmstr. 21, 10559
Berlin-Tiergarten, Tel: 390 63 - 10
Region West: Horstweg 2,
14059 Berlin-Charlottenburg, Tel: 390 63 - 20
Lynarstr. 12, 13585 Berlin-Spandau, Tel: 390 63 - 30
Region Nord:
Mühlenstr. 48, 13187 Berlin Pankow, Tel: 390 63 - 40
Am Nordgraben 1, 13509 Berlin-Reinickendorf , Tel: 390 63 - 50
Region Südwest:Albrechtstr. 7, 12165 Berlin-Steglitz, Tel:
390 63 - 60
Region Ost: Irenenstr. 21a, 10317 Berlin-Lichtenberg,
Tel: 390 63 - 70
Region Südost: Spreestr. 6, 12439
Berlin-Treptow, Tel: 390 63 - 80
Karl-Marx-Str. 23, 12043 Berlin-Neukölln, Tel: 390 63 - 90
Zu
beachten ist noch, dass die einzelnen Standorte 365 Tage von 16.00 -
24.00 geöffnet haben. Von 24.00 - 8.00 Uhr, sowie Samstag,
Sonntag und Feiertag von 8.00 - 16.00 Uhr ist der zentrale
Bereitschaftsdienst in der Region Mitte geöffnet.
An den
Werktagen von 8.00 - 16.00 Uhr gibt es ausschließlich telef.
Weitervermittlung und Kurzberatung in der Region Mitte. Die
Telefonanlage ist so geschaltet, dass alle Anrufe in die Regionen
außerhalb deren Öffnungszeit automatisch an den
Zentraldienst gelangen (Text von Berliner-Krisendienst, Angela
Hofmeister).
-
NEUhland http://www.neuhland.de
Träger von NEUhland:
"Hilfen für suizidgefährdete Kinder und Jugendliche
e.V.,
Nikolsburger Platz 6, 10717 Berlin-Wilmersdorf.
Postleitzahl 2....
ο· Folgende Adresse in Hamburg hat eine eigene Homepage, zu der Sie auch von hier aus gelangen können: Therapiezentrum für Suizidgefährdete in der Universitätsklinik-Eppendorf: TZS <-- hier anklicken
Verein
zur Suizidprophylaxe e.V.
Kleiner Pulverteich 15a, 20099 Hamburg,
Tel.: 040-246395
Psychosoziale
Kontaktstelle - LOTSE
Fährstr. 70, 21107
Hamburg-Wilhelmsburg, Tel.: 040-759999
Die
Brücke e.V.
Großflecken 26, 24534 Neumünster,,
Tel.: 04321-47770
ο· Anonymes
Beratungszentrum f. junge Mensche e.V.
Grazer Str. 76, 27568
Bremerhaven, Tel.: 0471-42929
Offene
T¨r Bremen
Balgebrücke 22, 28195 Bremen, Tel.:
0421-324272
Sozialpsychiatrischer
Dienst
Hornerstr. 60-70, 28203 Bremen, Tel.: 0421-36115566
Postleitzahl 3.....
Präventionsprogramm
Polizei-Sozialarbeit (PPS)
Polizeidirektion Hannover,
Waterloostr. 7, 30169 Hannover, Tel.: 0511 - 109 22 33, Fax
0511 - 109 23 50
Geöffnet: Montags bis freitags von 08.00 -
22.00 Uhr, sonnabends, sonntags und an Feiertagen von 14.00 - 22.00
Uhr
Email pps@pd-hannover.polizei.niedersachsen.de
Beratungsstelle
für Selbstmordgefährdete - Verein für
Suizidprävention
Bahnhofsallee 26, 31134 Hildesheim , Tel.: 05121-58828 (tgl. 20 -
23 Uhr) od 516268
DER
RING e.V.
Kontakt für Menschen in seelischen Notlagen und
Angehörige
Ilseder Str. 39, 31226 Peine, Tel.:
05171-52121
Hilfe
zum Weiterleben - AK für Selbstmordverhütung u.
Krisenberatung e.V.
Postfach 1818, 32708 Detmold , Tel.:
05231-33377
Psychosozialer
Krisen- und Notfalldienst der Stadt Bielefeld
August-Bebel-Str.
92, 33602 Bielefeld, Tel.: 0521-516728
Krisenberatung
Hilfe für Selbstmordgefährdete
Johanneswerkstr. 12,
33611 Bielefeld, Tel.: 0521-83042
Die
Brücke - Beratung für Menschen mit seelischen
Problemen
Löher Str. 37, 36037 Fulda, Tel.: 0661-73023
Krisenberatung
Parkstr. 8a, 38102 Braunschweig , Tel.: 0531-220110
ο· "Die
Arche", Verein für psychosoziale Hilfen E. V.
Kommißstr.
5, 38300 Wolfenbüttel, Tel.: 05331-27849
Postleitzahl 4....
Krisenzentrum
Dortmund http://www.krisenzentrum-dortmund.de
Wellinghofer Str. 21,
44263 Dortmund , Tel.: 0231-435077 Fax: 4270479
Psychiatrisches
und neurologisches Gesundheitsinstitut für Lebensberatung
Willi-Becker-Allee 10, 40227 Düsseldorf, Tel.: 0211-8995391
Krisenbegleitung
Vom-Rath-Str. 10, 47051 Duisburg, Tel.: 0203-22656
Verein
für Suizidprophylaxe und Krisenbegleitung Münster
e.V.
http://www.muenster.org/krisenhilfe/
Spiekerhof 44, 48143
Münster, Tel.: 0251-519005
Postleitzahl 5....
Psychosoziale
Arbeitsgemeinschaft Köln
Neumarkt 15 - 21, 50667 Köln
Tel.: 0221-2214560
Michael-Franke-Stiftung
Quantius Str. 8, 53115 Bonn , Tel.: 0228/696939
Arbeitskreis
Suizidgefährdete
Meckenheimer Str. 85
53179 Bonn , Tel.:
0228-343563
TECUM
- Verein zur Betreuung suizidgefährdeter Menschen e. V.
Rizzastr. 14, 56068 Koblenz, Tel.: 0261-984440
Kontakt-
u. Krisenhilfe im Ennepe-Ruhr- Kreis e. V.
Wilhelmstr. 13, 58332
Schwelm, Tel.: 02336-18408
Postleitzahl 6....
Beratungsdienst
Hauptwache
Hauptwache
60313 Frankfurt/Main , Tel.: 069-292711
Krisenintervention
der St&aUML;dtischen Kliniken Darmstadt
Grafenstr. 9, 64283
Darmstadt Tel.:ISDN 06151-107-1
Postleitzahl 7....
Psychosoziale
Beratungsstelle für Selbstmordgefährdete und Menschen
in
Lebenskrisen
Kartäuserstr. 77, 70104 Freiburg, Tel.:
0761-33388
Arbeitskreis
Leben (AKL) - Hilfe bei Selbsttötungsgefahr und Lebenskrisen
Schöllkopfstr. 65, 73230 Kirchheim, Tel. (07021) 7
50
02
Arbeitskreis
Leben Stuttgart e.V.
-
Hilfe bei Selbsttötungsgefahr und Lebenskrisen,
Eierstr. 9,
70199 Stuttgart , Tel.:0711-600620, Fax (0711) 607 91 69,
E-Mail: ak-leben-stgt@t-online.de
Arbeitskreis
Leben (AKL) - Hilfe bei Selbsttötungsgefahr und
Lebenskrisen,
e. V.
Österbergstr. 4, 72070 Tübingen Tel.:
07071-19298; Geschäftsnummer: 07071 - 9221-0
Arbeitskreis
Leben (AKL) - Hilfe bei Selbsttötungsgefahr und Lebenskrisen
Frickenhäuser Str. 16, 72622 Nürtingen , Tel.:
07022-39112
Arbeitskreis
Leben - Hilfe bei Selbsttötungsgefahr und Lebenskrisen
Weinsberger Str. 45, 74072 Heilbronn, Tel.: 07131-164251
Arbeitskreis
Leben e. V. - Hilfe bei Selbsttötungsgefahr und Lebenskrisen
Hirschstr. 118, 76137 Karlsruhe, Tel.: 0721-811424
KONTAKTKREIS
LEBEN
Aspenweg 25, 78727 Oberndorf-Neckar, Tel.: 07423-3604
Arbeitskreis
Leben Reutlingen e.V. - Hilfe bei Selbsttötungsgefahr und
Lebenskrisen
Karlstr. 28, 72764 Reutlingen, Tel. (07121) 19
2 98, Fax (07121) 4 44 12
Sorgentelefon
für Erwachsene
79641 Schopfheim, Tel.: 07762-9001
Arbeitskreis Leben (AKL) - Hilfe bei Selbsttötungsgefahr und
Lebenskrisen - Sindelfingen (am Städt. Krankenhaus)
Artur-Gruber-Str. 70, 71065 Sindelfingen, Tel. (07031)
98-20 06, Fax (07031) 98-22 14
Postleitzahl 8....
Die
Arche - Selbstmordverhütung und Hilfe in Lebenskrisen e.V.
Viktoriastr. 9, 80803 Müchen , Tel.: 089-334041
Ehe-,
Familien- und Lebensberatung
Jesuitenstr. 4, 85049 Ingolstadt,
Tel.: 0841-309111
Kriseninterventionsstation
12E d. Bezirkskrankenhauses Haar
Ringstr. 12, 85540 Haar, Tel.:
089-4562-3400
Psychiatrisches
Landeskrankenhaus
88214 Weissenau - Ravensburg, Tel.: 0751-7601-0
Postleitzahl 9....
Ambulanter
Krisendienst Nürnberg/Fürth
An den Rampen 29, 90443
Nürnberg , Tel.: 0911-4248550 (Montag- Donnerstag: 18-24 Uhr;
Freitag: 16-24 Uhr; Samstag, Sonntag und Feiertage: 10-24 Uhr) Fax:
0911-4248558; Homepage: www.krisendienst-nuernberg-fuerth.de
Die
Brücke - Lebensberatung
Vierzigmannstr. 3, 91054 Erlangen,
Tel.: 09131-25964, Fax:
09131-25738, E-mail:
OffeneTuer.Erlangen@t-online.de
Krisendienst
HORIZONT - Hilfe bei Selbstmordgefahr
Hemauer Str. 8, 93047
Regensburg, Tel.: 0941-58181
Soziale
Beratung im Diakonisch-Sozialen-Zentrum
Elsässer Str. 9,
96450 Coburg, Tel.: 09561-27721
Sozialpsychiatrischer
Dienst der WÜRZBURGER BRÜCKE e. V.
Juliuspromenade 3,
97070 Würzburg, Tel.: 0931-55445 ο· Krisendienst
Würzburg
- Hilfe bei Selbstmordgefahr
Kardinal Döpfner Platz 1, 97070
Würzburg, Tel.: 0931-571717
Gruppen für Angehörige:
Gruppe
für Angehörige und Hinterbliebene von Suizidenten in
der
Psychiatrischen Ambulanz am AK Eilbek
Friedrichsberger Str. 53,
22081 Hamburg, Tel.: 040-20200666
Kontakt-
und Informationsstelle für verwaiste Eltern in Deutschland
e.V.
Esplanade 15, 20354 Hamburg , Tel.: 040-35505643 od. 35505644
Selbsthilfegruppe
für trauernde Eltern, Beratungsstelle des Vereins für
Suizidprävention e.V.,
Bahnhofsallee 26, 3200 Hildesheim,
Tel.: 05121-56286
Gesprächsgruppe
und Einzelberatung f. Angehörige nach einem Suizid.
E.
Stein, Johanneswerstr. 12, 33611 Bielefeld
Michael-Franke-Stiftung
Quantius Str. 8, 53115 Bonn , Tel.: 0228-696939
Psychosoziale
Beratungsstelle, Wolfgang Stich.
Kartäuserstr. 77, 79104
Freiburg
Einzelbegleitung
und AGUS-Gruppe,
Dipl.-Psych. Helgard Hefner, Gebardtstraße
2, 90762 Fürth, Tel.: 0911-7498266
Angehörigengruppe
um Suizid e.V. (AGUS)
Wichernstr. 1, 95447 Bayreuth ,
Tel.:0921-66110
AGUS in München: 089-53295611 und
081066-22938 (Jeden ersten Freitag im Monat um 18 Uhr im
Selbsthilfezentrum in der Bayerstraße 77a)
Weitere Informationen über die:
Deutsche
Gesellschaft für Suizidprävention - Hilfe in
Lebenskrisen
e.V. (DGS)
Bezirkskrankenhaus Bayreuth, Nordring 2, 95445
Bayreuth, Tel.: 0921-283300
![]()
Rufnummern
der Telefonseelsorge:
überregional: 0800-1110111 und
0800-1110222
regional: 111 01 und 111 02
Diese einheitlichen Rufnummern wurden in diesem Jahr (1997) von der Deutschen Telekom kostenfrei geschaltet; d.h. es werden keine Einheiten gezählt.
Oesterreich: Vorwahl / 1770
Schweiz:
Vorwahl / 143
Die Rufnummern der Telefonseelsorge sind in der
Regel rund um die Uhr besetzt. Hier können Sie Fachleute oder
ausgebildete Laien antreffen. Manchmal wird dort auch die
Möglichkeit
einer Briefseelsorge angeboten.
Die Telefonseelsorge Köln hat sogar eine eigene Homepage. Sie werden dort mit den verschiedenen Möglichkeiten der psychologischen Beratung im Netz (IRC, Newsgroups, e-mail) vertraut gemacht. Eine sehr empfehlenswerte Adresse, wenn Sie diesen Weg für sich als den besten finden: http://www.psycholBerat.xnc.com/psycholBerat/
http://www.beratung.das-berlin.de/ - Unter dieser Adresse findet sich die kostenlose und anonyme Online-Krisenberatung verschiedener Berliner Organisationen (Telefonseelsorge - ProFamilia - Lesbenberatung e.V. - Schwulenberatung e.V. - Berliner Aidshilfe e.V. - Network e.V. - Mannege e.V.)
http://www.uni-tuebingen.de/Krisenberatung
- Der Fachbereich
Sozialpädagogik und Schulpädagogik der
UNI-Tübingen
bietet hier im Rahmen eines Projekts kostenlose Krisenberatung im
Netz an.
Symptome
einer Depression
Depression ist eine Erkrankung,
die die Gefühlsseite des Seelenlebens betrifft und sich
individuell in sehr unterschiedlicher Weise äußern
kann.
Bei einer Depression kommen immer mehrere Krankheitsmerkmale
zusammen, man spricht i. d. R. von einem depressiven Syndrom.
Die
häufigsten Merkmale einer Depression sind:
Antriebslosigkeit
Innere Unruhe und Schlafstörungen
Fehlende Lebensfreude
Innere Leere und Traurigkeit
Vermindertes Selbstwertgefühl
Schwindendes Interesse
Konzentrationsschwäche
Unentschlossenheit
Schuldgefühle, Selbstanklagen
Gestörte Farbwahrnehmung (alles ist grau)
Gedanken an Selbstmord
Körperliche Beschwerden und Mißbefinden
Alle
Symptome können sich allmählich (über Wochen
und
Monate) oder sehr rasch (in Tagen oder Stunden) entwickeln. Bisweilen
geschieht die Veränderung sogar schlagartig.
Viele
depressive Patienten konzentrieren sich auf ihre körperlichen
Symptome und vermuten in ihren Beschwerden eine organische Ursache.
Häufig halten sich Depressive auch nicht für krank,
was sie
tatsächlich sind, sondern für Versager.
Formen
der Depression
Es gibt nicht eine typische Form
der Depression, sondern viele verschiedene Symptome, die in den
unterschiedlichsten Kombinationen vorhanden sein können. In
der
Regel unterscheidet man verschiedene Depressionsformen
nach Schweregrad und Anzahl der Symptome:
Leichte Depressionen äußern sich durch einige nicht allzu stark ausgeprägte Symptome und sind gut und schnell zu bewältigen. Ohne Behandlung können sie sich jedoch leicht zu mittelschweren Depressionen entwickeln.
Mittelschwere Depressionen zeichnen sich durch ein breiteres Spektrum an Symptomen und Probleme bei der Bewältigung des Berufs- oder Privatlebens aus.
Schwere Depressionen sind eine ernsthafte Krankheit. Sie bereiten dem Betroffenen große Schwierigkeiten alltägliche Lebenssituationen zu meistern und werden häufig von Selbstmordgedanken begleitet. Schwere Depressionen müssen in der Regel von Fachärzten (Nervenarzt, Psychiater) oder in der Klinik behandelt werden.
Häufigkeit
der Depression
Zur Epidemiologie:
Die Depression ist eine der häufigsten Erkrankungen des Gehirns.
Depressionen treten bei Menschen aller sozialen Schichten, Kulturen und Nationalitäten auf.
Auf der ganzen Welt sind rechnerisch derzeit 340 Mio. Fälle von Depression vorhanden.
Allein in Deutschland erkranken ca. 20 % aller Bundesbürger einmal in ihrem Leben an einer Depression.
Während ca. 25 % erwachsener Frauen an einer Depression erkranken, sind nur ca. 10 % aller erwachsenen Männer betroffen.
Nicht nur Erwachsene leiden an Depressionen: ca. 2 % Kinder unter 12 Jahren und 5 % Jungendliche unter 20 Jahren erkranken an Depressionen.
In den letzten Jahren ist eine Zunahme depressiver Erkrankungen zu beobachten, vor allem bei jüngeren Geburtsjahrgängen.
Etwa die Hälfte aller Depressionen wird erkannt, und davon bleibt die Hälfte unbehandelt.
10 - 15 % aller Depressionspatienten begehen Selbstmord!
Verlauf
der Depression
Dauer
Eine Depression kann zwischen Wochen und Monaten, in seltenen Fällen bis zu Jahren andauern. Eine Behandlung verkürzt und erleichtert den Ablauf jedoch wesentlich.
Rezidive
Eine Depression kann - muß aber nicht - sich später durchaus wiederholen. Rückfälle können durch die entsprechende Medikation mit Antidepressiva mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden. Werden neuerliche Symptome bereits im Frühstadium wieder behandelt, lässt sich die volle Ausprägung abfangen.
Also hier nur einige Krankheiten die viele Menschen haben, aber sich nicht trauen darüber zu sprechen!
Weil es der heutigen NORM nicht entspricht und man meint, eventuell anders zu sein! Heute zähltPERFEKT sein!
Aber glaubt mir es kann:
Ein Verwandter
Ein Nachbar
Ein Kollege
Ein Kumpel
Der nette Geschäftsmann, im Nadelstreifen Anzug sein,
es kann jeder sein, nur haben alle eine Maske auf, weil man HEUTE meint, nicht schwächeln zu dürfen!!!

Nehmt die Maske endlich ab und ihr werdet sehen es geht euch besser!!!
Ich meine, jeder darf mal schwächeln oder hinfallennur man muss wieder aufstehen.
Werft dem, der Hilfe sucht und braucht, einen Krückstock zu, laufen muss jeder, eh alleine!!!

Viel Glück und alles Liebe eure Petra ;-)